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Anfang Januar saßen Melanie und ich zusammen auf dem Neujahrsempfang der IHK Karlsruhe. Rund 1.100 Menschen, festliche Stimmung, Jahresausblick. Auf der Bühne: Dr. Florence Gaub, Forschungsdirektorin am NATO Defense College und Zukunftsforscherin. Sie sagte einen Satz, der bei uns hängen blieb:
"Zukunft ist wie eine Zahnbürste: Jede:r braucht seine eigene."
Wir mussten schmunzeln. Aber der Satz trifft ins Schwarze. Gerade jetzt, wo sich so viele Menschen von der Gleichzeitigkeit der Meldungen überfordert fühlen. Wirtschaftskrise hier, politische Unsicherheit dort, Klimawandel ohnehin und zwischendrin die eigenen Fragen: Wo will ich hin? Was ist mein Weg?
Melanie und ich nutzen die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr traditionell für ein Resümee. Wir schreiben Briefe an uns selbst die wir in zwölf Monaten öffnen, reflektieren das Jahr, skizzieren, wohin die Reise gehen soll. Normalerweise ist das eine ruhige Zeit.
Dieses Jahr war es anders.
Für uns selbst nicht: Wir haben unser Bild, wohin die Reise gehen soll. Aber rundherum, bei Freunden, Bekannten, Kunden, war mehr Unsicherheit spürbar. Mehr Fragen. Mehr Zweifel. Weniger Klarheit über das, was als Nächstes kommt.
Vielleicht geht es dir ähnlich?
Der Journalist und Autor Wolf Lotter hat in seinem Buch "Die Gestörten" einen Satz geschrieben, der genau das auf den Punkt bringt:
"Die alte Ordnung ist zutiefst gestört, und sie reagiert auf diese Störung ausgesprochen zickig."
Was er damit meint: Viele Systeme, Strukturen und Denkweisen, die lange funktioniert haben, funktionieren nicht mehr. Aber statt Neues zu wagen, wird versucht, mit noch mehr Fleiß, noch mehr Kontrolle, noch mehr "alter Stärke" die Dinge wieder hinzubiegen.
Das Problem: Es funktioniert nicht. Immer mehr Menschen machen nicht mehr mit. Sie spüren, dass es so nicht weitergehen kann – beruflich, persönlich und gesellschaftlich.
Und genau hier entsteht eine Lücke: Zwischen dem, was nicht mehr trägt, und dem, was noch nicht da ist. Eine Phase des Übergangs. Unbequem. Verunsichernd. Aber auch voller Möglichkeiten.
Was Florence Gaub meinte, ist genau das: Du brauchst dein eigenes Bild davon, wohin du willst. Nicht ein allgemeines. Nicht das, was andere sagen. Sondern deins.
Viele warten darauf, dass "von oben" etwas passiert. Dass Politik, Wirtschaft oder irgendwer sonst die Richtung vorgibt. Aber so funktioniert Veränderung nicht. Transformation beginnt mit der Frage:
"Wie soll meine gute Zukunft aussehen, und was kann ich heute schon dafür tun?"
Klingt simpel. Ist es aber nicht. Denn ein Zukunftsbild zu entwickeln, braucht Ruhe. Es braucht Raum zum Nachdenken. Es braucht den Mut, sich von alten Mustern zu lösen und zuzulassen, dass etwas Neues entstehen darf.
Und ja, es braucht Zeit. Aber anfangen? Das geht jetzt.
Du musst nicht alles auf einmal klären. Du musst nicht den perfekten Plan haben. Aber du brauchst eine Richtung. Ein Gefühl dafür, was sich richtig anfühlt. Ein erstes Bild davon, wie dein Weg aussehen könnte.
Manchmal reicht schon ein Abend, um Gedanken zu sortieren. Um zu spüren, was gerade wirklich dran ist. Um zu merken: Ich bin nicht allein mit meinen Fragen.
Genau dafür haben wir zwei Formate entwickelt:
Von "Ich weiß nicht weiter" zu "Ich sehe meinen Weg". In einer kleinen Runde entwickelst du ein Ziel, das sich richtig anfühlt, und gehst mit einem ersten machbaren Schritt raus. Bewährte Methode, klare Struktur, kein Bla-Bla.
Für wen: Menschen zwischen 35 und 55, die beruflich eigentlich erfolgreich sind, aber spüren: "So kann es nicht weitergehen."
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Wenn der Kopf zu laut ist und du wieder spüren willst, was wirklich zählt. Ein Abend am Feuer mit geführter Visualisierung, echtem Austausch und drei konkreten "Funken" für deine nächsten Schritte. Kein Workshop, sondern eine Erfahrung.
Für wen: Alle, die nicht mehr nur über ihre Zukunft reden, sondern sie einmal wirklich fühlen möchten.
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Ich habe in den ersten Januartagen schon viele schöne Begegnungen gehabt. Menschen, die losgehen. Die nicht warten. Die sich ihre eigene Zahnbürste geholt haben, um im Bild zu bleiben.
Was mich dabei berührt: Es braucht oft nicht viel. Einen Gedanken. Ein Gespräch. Einen Moment, in dem etwas klick macht.
2026 kann ein Jahr werden, in dem sich Dinge bewegen. Für dich. Für uns. Für viele.
Aber nur, wenn wir anfangen.
Über den Autor:
Oliver ist Mitgründer von ZukunftsPfad®. Gemeinsam mit seiner Frau Melanie begleitet er Menschen in beruflichen und persönlichen Veränderungsprozessen – als Scout, nicht als Coach.
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